Herkunft: In Russland seit anfangs des 19. Jahrhunderts als Flugtaube bekannt.
Aussehen: Mittelgrosse Taube mit kräftigem Körper und leicht aufgerichteter Haltung. Der Kopf ist eher klein und die Augen dunkel. Der Stand ist knapp mittelhoch und gewisse Stämme neigen zur „Hängeflügel“ (Amselstellung). Die Grundfarbe ist weiss und am unteren Hinterhals bis aufs Schultergefieder reichend sollte ein möglichst gleichförmiger (glocken-, dreieck, kreis- rhombenförmig oder oval) Farbfleck sein. Genau dieser Farbfleck gab dem Griwun-Tümmler den Namen. Griwuni heisst auf russisch Nackenfleck. Dieser Nackenfleck kann schwarz, blau, rot oder gelb sein.
Eigenschaften: Vitale Flugtaube, zuverlässig in der Zucht und wenn die Tiere aus einer entsprechenden Flugzucht stammen sind Hochflüge bis zu 6 Stunden oder mehr keine Ausnahme. Der Griwun-Tümmler kann auch in kleinen Stichen problemlos erfolgreich geflogen werden. Wie im Namen enthalten, gab es früher Tiere, die sich im Flug überschlugen (tümmelten). Da diese Eigenschaft der Flughöhe und –zeit nicht zuträglich war, wurde bei der Selektion dieses Tümmeln nicht weiter gefördert, so dass die heutigen Flugstämme dies kaum mehr zeigen und als reine Hochflug-Taube gelten.
Ringgrösse: 7 mm
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Kelebek
Herkunft: Kelebek stammen aus der Türkei und zählen dort zu den bekanntesten Taubenrassen. In den 1970er-Jahren kamen sie durch türkische Gastarbeiter nach Deutschland und von da Mitte 1980er-Jahre in die Schweiz. Seither existieren in der Schweiz mehrere Zuchten.
Aussehen: Die Kelebek sind mittelgrosse Tauben mit aufrechter Körperhaltung. Sie sind glattköpfig und bestrümpft. Der breit getragene Schwanz besteht aus 14-16 Schwanzfedern. Die Flügel liegen auf dem Schwanz auf. Kelebek kommen hauptsächlich in den Farben schwarz, blau, rot und gelb vor. Als Zeichnungsvarianten trifft man unter anderem Geelsterte, Gemönchte, Rieselköpfe, Farbköpfe und Einfarbige an. Sehr attraktiv sind die Schwarzen mit farbigem Schwanz und Kehlfleck (Bärtchen).
Eigenschaften: Kelebek bedeutet Schmetterling, was ungefähr ihren charakteristischen Flugstil umschreibt. Das Flugspiel ist in jeder Flugphase sehr vielfältig. Mit schnellen Flügelschlägen gewinnen sie in kurzer Zeit an Höhe, wobei sie bis in unsichtbare Höhen aufsteigen können. Im Flug wechseln sie sehr häufig die Richtung, beschleunigen und schalten kurze Drehsturzeinlagen dazwischen. Ebenfalls werden häufig axiale Drehungen im Geradeausflug gezeigt. Als Soloflieger fliegen sie auch im lockeren Schwarm für sich und bilden keine geschlossene Gruppe. Dies ist ein Grund, dass diese Rasse in der Regel in grösseren Flugstichen geflogen wird (nach Reglement sind das fünf Tauben). Aber auch einzeln können sie gestartet werden. Droppt man Kelebek (Anlocken mit flatternden Tauben), stürzen sie mit offenen Schwingen kopfüber dem Boden zu. Dabei ergibt sich eine unbeschreibliche Vielfalt an weiten und engen, unterschiedlich schnell ausgeführten Spiralen, Drehungen und Figuren, die die Tauben – aus allen Richtungen herkommend – vollführen. Durch das ständige Auf und Ab ist der Flugstil des Kelebek sehr Kräfte zehrend. Flugzeiten von ca. 10 bis 15 Minuten sind ideal, auch wenn Kelebek durchaus länger fliegen können, was allerdings auf Kosten der Vielfalt geht. Kelebek sind vom Wesen ruhige und sehr zahme Tauben, die gut züchten. Sie sind relativ anspruchslos und pflegeleicht und somit für Anfänger geeignet. Am besten werden sie von einem ebenerdigen Gartenschlag aus geflogen, wo sie sich gerne vor dem Schlag auf dem Boden aufhalten und dort auch starten und landen können. Auch auf den Flugkasten können sie problemlos eingewöhnt werden.
Lausitzer Purzler
Herkunft: Deutschland, insbesondere die Oberlausitz und angrezende Gebiete. Gehört zu den ältesten Taubenrassen Deutschlands.
Aussehen: Knapp mittelgrosse, relativ kompakte Figur. Leicht abfallende Haltung mit der typischen Elsterzeichnung. Kommt in den Farben Schwarz, Blau, Rot und Gelb vor. Ursprünglich waren der Elsterpurzler und der Lausitzer Purzler eine Rasse. Auf Grund der Trennung Deutschlands haben sich diese Rassen unterschiedlich entwickelt. 1. Versuche nach der Wiedervereinigung, diese Rasse auch wieder als Einheit zu führen, scheiterten nicht zu letzt aus der Sicht der Flugtaubensportler zum guten Glück. Der Lausitzer hat sich nämlich die relativ guten Flugeigenschaften gegenüber seinem Vetter erhalten!
Eigenschaften: Sein Name verrät sofort, welcher Flugtaubengruppe er zu zuordnen ist. Purzeltauben über-schlagen sich rückwärts. Diese Einfach- seltener Doppelüberschläge gilt es als Zuchtziel zu erhalten bzw. weiter zu fördern. Purzler sind zwar die Urform der Rollertauben, deswegen aber nicht als schlechte Roller anzusehen, sondern als eigenständige, reizvolle Flugtaubenrasse. Die besonders in unserer hektischen Zeit wegen ihrer idealen Flugzeit von bis zu 40 Minuten (zum Teil auch länger) echte Chancen auf eine breitere Zuchtbasis hat und unter Freunden die das Hobby ab Flugkasten betreiben zunehmend an Beliegtheit gewinnt. Nicht zu vergessen ist das herrliche Flugbild, das bedingt durch die Elsterzeichnung ein Stich Lausitzer Purzler abgibt! Lebhafte Taube, die recht zutraulich wird, wenn man sich regelmässig mit ihr abgibt.
Mazedonische Drehtaube
Herkunft: Das Herkunftsgebiet der Mazedonischen Drehtauben liegt – wie der Name schon sagt – in Mazedonien. Aber auch in den benachbarten Ländern und im gesamten Balkan werden diese Drehsturzflieger häufig gezüchtet. In der Schweiz kommen Mazedonische Drehtauben relativ häufig vor und werden vielfach von Leuten aus ihrem Herkunftsgebiet gezüchtet.
Aussehen: Mazedonische Drehtauben sind gut mittelgrosse, längliche Tauben. Der Schwanz besteht aus 12 bis 16 Schwanzfedern und wird leicht fächerartig getragen. Mazedonische Drehtauben sind glattköpfig und in der Regel bestrümpft. Sie kommen in fast allen Farben und verschiedenen Zeichnungsvariationen vor, wobei Schecken besonders häufig sind.
Eigenschaften: Mazedonische Drehtauben werden in ihrem Herkunftsgebiet einzeln mit Begleittaube gestartet. Die Begleittaube soll die Mazedonische Drehtaube nach oben in ausreichende Höhe ziehen. Dabei reicht bereits doppelte Kirchturmhöhe für einen guten Sturz aus. Dort warten sie auf das Zeichen des Züchters. Sobald der Züchter den Dropper setzt (z.B. durch Öffnen der Schlagtüre und Herausstürmen der restlichen Tauben), stürzt die fliegende Taube der Erde entgegen. Dabei dreht sie sich möglichst schnell mit eng angelegten Schwingen um die eigene Körperachse. Bei einem Wettflug werden die Drehgeschwindigkeit, die Art der Figuren sowie deren Länge bewertet. Bei engdrehenden Dunek (wie die Mazedonischen Drehtauben auch genannt werden) ist ein steiler Sturzwinkel ideal. Damit die Tauben ihr ganzes Können zeigen, müssen sie aus der richtigen Position gedroppt werden. Durch das Droppen können die Flugzeiten kurz gehalten und die Tauben mehrmals täglich gestartet werden. Mazedonische Drehtauben sind zahm werdende und intelligente Tauben mit gutem Brutverhalten. Für die Haltung ist ein ebenerdiger Gartenschlag mit einer davor liegenden Landefläche am besten geeignet. Auch für das Fliegen ab Flugkasten sind sie gut geeignet. Allerdings ist fürs Training Erfahrung in der Flugtaubenzucht von Vorteil.
Orientalischer Roller
Herkunft: Vorderer Orient, sowie persisch-indischer Raum
Aussehen: Durch die sogenannte Amselstellung (Flügel werden unter dem Schwanz getragen) sticht der Orientalische-Roller auch Laien sofort ins Auge. Dies ist vielleicht mit ein Grund, dass der Orientalische-Roller eine gute Verbreitung gefunden hat. Er wird einfarbig in fast allen Taubenfarben gezüchtet, auch sprenklig und vielfarben.
Eigenschaften: Der Orientalische-Roller gehört zu den vielseitigsten Rollern überhaupt und wird deshalb von seinen Züchtern gerne als König der Roller bezeichnet. Er beherrscht den Rückwärtssalto ebenso wie das Abrollen, das Mühledrehen oder axiale Drehungen. Spiralen fliegen kann er und entwischt manchmal dem Züchterauge in höchste Höhen hinauf. Was trotz dem mangelnden Erkennen der Figuren nicht negativ gewertet werden darf. Augen auf beim Kauf von Orientalische-Roller! Er ist nicht nur bei Kunstflugtauben-Liebhabern beliebt, sondern hat auch eine starke Verbreitung unter den Liebhabern für die Schönheits-Wettbewerbe. Da diese Stämme oft mit anderen Rassen „veredelt“ wurden, taugen sie fürs Fliegen kaum mehr was. Ein seriöser Flugtaubenzüchter fliegt bei entsprechender Anmeldung und Jahreszeit seine Schützlinge aber gerne vor, so dass man sich über den Leistungsstand orientieren kann. Bei regelmässiger Beschäftigung wird der Oreientalische-Roller rasch zutraulich und sorgt für genügend Nachwuchs. Da der Orientalische-Roller über keine Bürzeldrüse verfügt, wird sein Gefieder schneller nass und kann seine Flugleistungen beeinträchtigen.
Bursa – Roller
Herkunft: Bursa-Roller, benannt nach der gleichnamigen Stadt, stammen aus der Marmara-Region in der Türkei und zählen zu den ältesten Rollerrassen. Ihre Entstehung geht ins 14. Jahrhundert zurück. In der Schweiz sind sie seit Anfang 90er-Jahre heimisch.
Aussehen: Bursa sind gut mittelgrosse, gestreckt, leicht aufrecht stehende Tauben, welche die Schwingen über dem Schwanz tragen. Sie kommen nur glattköpfig und glattfüssig in den Farben schwarz Weissschlag-Weisschwanz. Das hiesst, der Körper ist Schwarz, 6-8 Handschwingen sowie Schwanz, Decke und Kiel sind weiss.
Eigenschaften: Bursa Roller werden im Heimatland in Stichen von mehreren Tauben (mind. acht bis 20 oder mehr) geflogen, wobei ein lockerer Trupp gewünscht wird. Der schnelle Flug ist „gewürzt“ mit bis zu 30 Metern tiefen Rollvorgängen und Sturzflügen, wobei die Tauben immer wieder zum Stich zurückkehren. Trotzdem sind sie ausdauernde Flieger, die in grosse Höhen aufsteigen können. Je nach Linie sind die Flugeigenschaften leicht anders. Bursa sind eher scheue Tauben mit gutem Orientierungssinn, die ihre Jungen gut aufziehen.
Serbische Hochflieger
Herkunft: Sie stammen, wie es der Name verrät, aus dem serbisch- exjugolawischen Raume und sind nahe mit dem Belgrader Hochflieger verwandt.
Aussehen: Der mittelgrossen Taube verleiht eine Rundhaube oder Spitzkappe das attraktive Aussehen. Kommt meistens in den Farben blau mit Binden, schwarz, rot, weiss, fahl in rot usw. vor.
Eigenschaften: Der Serbische Hochflieger ist gekennzeichnet durch einen enormen Flugwillen. Schon piepsjunge Tiere vermögen mehrere Stunden auf den Flügel zu „stehen“. Sein Flugstil ist sehr kräftesparend ausgelegt. Die Tiere fliegen locker im Verband. Müde Tiere fallen den Schlag an, ohne dass sich die andern fliegenden Tiere davon beeinflussen lassen. Seine ruhige Art spürt man auch im Schlag und für genügend Nachwuchs braucht man sich nicht zu sorgen.
Sisaker Roller
Herkunft: In der Stadt Sisak/Kroatien und Umgebung im 19. Jahrhundert erzüchtet worden.
Aussehen: Tief gestelte, lebhafte mittelgrosse Taube mit aparter Rundhaube und ansprechender Zeichnung. Kommt einfarbig in weiss, schwarz, dun, blau mit schwarzen Binden, rot und gelb vor. Geganselt in schwarz, dun, silber, blau, rot und gelb vor. Bei Geganselten ist die Rundhaube, der Hals, das Schultergefieder und der Schwanz farbig. Die übrigen Partien sind weiss.
Eigenschaften: Schon allein durch die Zeichnung gibt ein Trupp geganselter Sisaker ein herrliches Flugbild ab! Nach der europäischen Flugroller-Union wird der Sisaker-Roller in der Kategorie der Rolltümmler geführt. Das heisst, dass eine Figurenvielfalt von Doppelüberschlägen, Abrollen schnell oder langsam, Mehrfachmühle, Schraube oder die Kombination von zwei Figuren (Bsp. Einfachüberschlag mit Mühle) erwünscht ist. Da die Sisaker auch ausgestellt werden können, ist beim Kauf darauf zu achten, dass sie von einem Züchter erworben werden, der sie auch entsprechend fliegt. Leider liegen uns über Flugzeiten und –höhen sowie weiteren Eigenschaften wenig Informationen vor. Bisher ist nur ein Züchter in der Schweiz, der sich diesem Juwel angenommen hat. Hoffen wir, dass sie ebenfalls an Verbreitung gewinnen! Über Verhalten im Schlag und die Aufzucht ist nichts Nachteiliges bekannt.
Stralsunder Hochflieger
Herkunft: Wurde in Pommern – vorab der Stadt Stralsund – ab dem 18. Jahrhundert erzüchtet. Sicher ist, dass die Ausgangsrasse zur Erzüchtung der Stalsunder Hochflieger der Cumulet-Tümmler war.
Aussehen: Mittelgrosser, schlanker, hochgestellter, anmutiger und lebhafter Tümmler, der den Eindruck eines guten Fliegers macht; schnittige hoch aufgerichtete Haltung, alle Körperteile harmonisch aufeinander abgestimmt. Der Kopf ist flach, schmal, eckig, die Scheitellinie soll waagrecht verlaufen und das Gesicht lang sein. Das Perlauge wird durch eine roten, feurigen Rand umschlossen. Der Stand ist hoch und die Beine unbefiedert und ebenfalls rot. Der Stralsunder Hochflieger wird nur rein weiss gezüchtet. Wobei Jungtiere öfter rote Federchen – vorallem im Halsgefieder – aufweisen können. Diese verlieren sich aber nach der ersten Mauser.
Eigenschaften: In der Fachliteratur wird er als einer der besten Hochflieger überhaupt, als temperamentvoll und zum Teil als scheu, zitiert. Leider haben die Kriegswirren und politischen Auseinandersetzungen im 19. Jahrhundert dieser Rasse grossen Schaden zugefügt. Aus dem einstmals leistungsstarken Hochfliegers wurde mit der Zeit eine reine Ausstellungstaube. Nur ein ganz kleiner Kreis Züchter hat noch ein Augenmerk auf die Flugleistung. Seit kurzem sind etliche Tiere aus einer solchen Flugzucht zu uns in die Schweiz gekommen und wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln.
Ringgrösse: 7 mm
Wammen
Herkunft: Wammentauben sind eine sehr alte Rassengruppe, die im nahen Osten beheimatet ist. Ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt in der Süd- und Osttürkei, Syrien und dem Libanon, aber auch im Iran und Irak, Israel, Ägypten und auf Zypern sind sie anzutreffen. Wie so viele Flugtaubenrassen wurden sie durch Gastarbeiter nach Mitteleuropa gebracht und haben auch in der Schweiz einige Liebhaber gefunden. Aussehen: Bei der Gruppe der Wammentauben existieren verschiedene Rassen. Gemeinsam ist allen eine stark ausgeprägte Kehlwamme. Als Flugtypen werden hauptsächlich Adana Wammen aus der Südtürkei gehalten, aber auch Syrische und Beiruter Wammentauben werden ab und zu auf Flugschlägen angetroffen. Für die Basraer- und Syrischen Wammentauben existieren Standards. Diese Ausstellungslinien taugen aber nicht (mehr) für den Flugtaubensport. Das Erscheinungsbild lässt im ersten Moment nicht auf eine exzellente Flugtaube schliessen. Wammentauben übertreffen in der Grösse Brieftauben. Sie stehen waagrecht und haben einen relativ langen Hals. Der typische, trapezförmige Kopf ist ein weiteres Merkmal. Es werden verschiedene Farben- und Zeichnungsschläge gezüchtet. Am häufigsten sind die Blauen (mit Binden oder gehämmert) mit weisser Stirnschnippe, Halsflecken und Schwingen. In dieser Zeichnungsvariante trifft man auch Schwarze und dominant Rote an. Ausserdem existieren Weisse, Silberfarbige und Schecken.
Eigenschaften: Die Wammen sind reine Sturzflugtauben, die in der Regel in Zweier- oder Dreierstichen aufgelassen und ca. 10 bis 15 Minuten geflogen werden. Immer wieder verblüffen sie mit ihrem Steigvermögen. Sind sie auf der gewünschten Höhe, gibt der Halter das Zeichen (flatternde Tauben. Pfeife, Tuch, etc.) zum Absturz. In einem fast 90°-Winkel stürzen die Wammen mit angelegten Schwingen in atemberaubendem Tempo der Erde zu. Knapp über dem Boden wird der rasante Flug mit paar kräftigen Flügelschlägen abgefangen. Einige Linien beschleunigen den Sturzflug noch durch Flügelschläge. Gefordert wird ein möglichst senkrechter Sturzflug ohne Unterbrechung. Wammen können ohne weiteres mehrmals täglich aufgelassen werden. Die Wammentauben sind lebhafte Tauben, die äusserst zutraulich werden und sehr intelligent und lernfähig sind. Die Zucht ist recht einfach, da sie zuchtfreudig sind und ihren Nachwuchs zuverlässig aufziehen. Da sie aber etwas eigensinnig sind und beim Training einiges an Geduld und Fingerspitzengefühl erfordern, ist im Umgang mit Wammen Erfahrung mit Flugtauben vorteilhaft. Gehalten werden sie am besten in einem ebenerdigen Gartenschlag mit einer davor liegenden Landefläche. Wammen können auch ab Flugkasten geflogen werden.